Joomla. Ein CMS für Blogger?
Marktführer auf dem CMS-Markt?

Wie schon in vorherigen Blogs berichtet, gibt es eine Vielzahl von Open-Source, aber auch eine immsense Anzahl an kommerziellen CMS-Systemen. Einige kommerzielle Anbieter:

  • Sophora
  • Rapi Web Solutions
  • ADMON:CMS
  • add.mim

Es gibt eine lange Liste der kommerziellen CMS-Anbieter, die aber wenig an Bekanntheit genießen. Diese Systeme werden im Normalfall auf eine Firma speziell angepasst.

Bei den Marktanteilen der CMS-Systemen sieht es laut Webkalkulator wie folgt aus.

Auch hier ist Joomla!, dass meist genutzt CMS weltweit, dicht gefolgt von Typo3. Auch am Prozentsatz der “Anderen” ist zu erkennen, dass fast ein Viertel aller CMS-Systeme aus einer riesigen Vielzahl verschiedener Systeme besteht, was ein großes Potenzial bei der Auswahl mit sich bringt.

Fazit über Joomla!

Abschließend zu meinem Blog in der WPV “Innovative Marketingmethoden”, bei Prof. J. Anton Illik, wird nochmal kurz über alle Bereiche des Joomla-Projektes ein Review erstellt.

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Die Vorteile, die Joomla mit sich bringt, sind vor allem die ständige Weiterentwicklung. Hinsichtlich Softwareupdates, Sicherheitslücken oder eine Vielzahl von Modulen. Die Joomla Communtiy ist eines der größten Communitys überhaupt, die eine Vielzahl von Möglichkeiten dem Enduser anbietet; und dies zu 99% Open-Source.

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Open-Source ist das nächste Stichwort. Fast alle Inhalt für Joomla sind frei verfügbar, d.h. es fallen keine Gebühren an. Außer bei verschiedenen Templates oder Module können einige Kosten entstehen. Diese befinden sich aber meistens zwischen 5 und 10 Dollar, das meistens noch akzeptabel ist.

Des Weiteren ist es faszinierend, dass man ohne jegliche Programmierkenntnisse eine leistungsstarke, strukturrierte und designte Webseite erstellen kann. So ist es einfach möglich ein Gästebuch oder Benutzersteuerung in Joomla zu integrieren, obwohl man keine Kenntnisse über die Codierung eines Gästebuches hat.

Außerdem ist Joomla laut Marktstatistiken das größte und meist genutzte CMS der Welt, schon allein diese Aussage dürfte schon für Joomla sprechen, oder irren sich Millionen von Nutzer?

Marktanteile-Link hier.

Einsatzmöglichkeiten von Joomla!

Joomla! ist geeignet für verschiedene Einsatzgebiete. Dabei bietet Joomla! eine Vielzahl von Möglichkeiten an. Bestens geeignet ist Joomla! für Communities oder Unternehmen, die mit unterschiedlichen Autoren ihre Inhalte online verwalten möchten. Über die integrierte Blog-Darstellung können sich User in einem Forum austauschen und miteinander kommunizieren. Unternehmen und Organisationen, die mit einer einigermaßen überschaubaren Anzahl von Inhaltsseiten arbeiten möchten, werden mit Joomla! ein leicht zu bedienendes System für die Verwaltung der Inhalte bekommen. Besonders reizvoll ist dabei die Möglichkeit, die aktuellsten Beiträge auf der Startseite erscheinen zu lassen. Es muss lediglich das Joomla!-Modul Newsflash aktiviert sein, und ein Auszug der neuesten Beiträge erscheint an prominenten Positionen Ihrer Startseite.

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Über das Backend lässt sich steuern, welche Beiträge bereits veröffentlicht werden können oder welche noch in Bearbeitung sind. Das Dokumentenmanagement ermöglicht es den Autoren außerdem, Artikel zu archivieren oder in einen Papierkorb zu verschieben. Das ist eine äußerst nützliche Funktion, die bei dem unterschiedlichen technischen Kenntnisstand verschiedener Autoren die Arbeit mit den Inhaltsseiten erleichtert.

Des weiteren bietet Joomla! auch die Möglichkeiten für z.B. private Personen eine Art “Blog” zu erstellen, die dann ähnlich aufgebaut sein kann wie das Programm Wordpress. Zum anderen aber auch für verschiedene Vereinsseiten. Zum Beispiel können hier verschiedene Spieler, Trainer oder Betreuer verschiedene Inhalte wie Aufstellung, Veranstaltungen oder Berichte unabhängig vom Webmaster veröffentlichen.

Joomla! bietet also für fast jeden Bereich eine Möglichkeit, der für einen Einsatz von Joomla spricht.

Weitere CMS im Vergleich zu Joomla! Teil 2

Bei der Recherche von weiteren CMS-Programmen, taucht vielmals auch der Name von Moodle auf.

Moodle hat sich als Content-Management-System auf die Bereitstellung von Lernplattformen spezialisiert und bietet alles, was das Herz in diesem Zusammenhang begehrt: von der Verwaltung der Kursteilnehmer bis hin zu Tests und Prüfungen, die online bereitgestellt werden können.

Voraussetzung für die Installation sind PHP und eine Datenbank, z. B. MySQL oder PostgreSQL, aber auch Oracle oder MS SQL oder andere Datenbanken, die DBXML unterstützen. Der Name Moodle war ursprünglich ein Akronym für Modular Object-Oriented Dynamic Learning Environment. Moodle hat einen recht hohen Verbreitungsgrad, was die über 50.000 registrierten Installationen aus über 200 Ländern zeigen, die auf der Projektseite erfasst wurden. Hierbei handelt es sich sowohl um öffentliche Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten als auch um private Bildungsträger.

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Blogs wie WordPress bieten ebenfalls mehreren Teilnehmern die Möglichkeit, Artikel zu veröffentlichen. Die Beiträge sind allerdings in der Regel subjektiver gefärbt und haben einen starken Aktualitätsbezug, weshalb sie sich gut als Medien für Nachrichtenseiten eignen.

Bei WordPress handelt es sich um ein Blog-System. Auf der offiziellen Webseite ist über WordPress zu lesen:

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WordPress ist ein zeitgemässes Weblog-System zum Veröffentlichen persönlicher Beiträge - den Schwerpunkt bilden Ästhetik, Webstandards und Benutzerfreundlichkeit. WordPress basiert auf PHP und MySQL, ist frei erhältlich, einfach zu installieren und wird allen Ansprüchen an einen professionellen Webauftritt gerecht

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Noch zu erwähnen sind Wikis, wie beispielsweise das MediaWiki. Sie haben wie CMS zum Ziel, Inhalte von mehreren Leuten gemeinsam erstellen zu lassen. Sie verwenden dabei die Strategie, so wenig Kontrolle wie möglich auszuüben. Daher können alle Artikel eines Wikis zunächst von jedem Besucher bearbeitet werden.

Die Betreiber von Wikis setzen darauf, dass die Community fehlerhafte Artikel und Akte von Vandalismus schnell korrigiert, ohne dass ein ausgefeiltes Rechtesystem nötig wird.

Weitere CMS im Vergleich zu Joomla!

Auch wenn sich dieser Blog hauptsächlich um das CMS Joomla kümmert, schadet es nicht auch andere Web-Content-Management-Systeme zu betrachten.

Bei der Fülle an Programmen, hinsichtlich CMS-Systemen, die es derzeit auf dem Markt gibt, sind einige Systeme doch erwähnenswert.

TYPO3 ist sicherlich das Flaggschiff unter den quelloffenen CMS. Es ist flexibler als Joomla!. Die Inhalte können auf mehreren Ebenen organisiert werden, und die Rechteverwaltung ist sehr detailliert. Templates werden mit einer eigenen Skriptsprache gesteuert.

TYPO3 eignet sich besonders für mittlere und große Seiten. Dementsprechend sind die Hardware-Anforderungen sehr hoch. Auch muss mit einer langen Einarbeitungszeit für Administratoren und Entwickler gerechnet werden.

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Ein weiteres CMS ist Drupal, das besonderen Wert auf gemeinschaftsbildende Maßnahmen legt. Benutzer können beispielsweise eigene Weblogs anlegen, und es gibt die Möglichkeit, in sogenannten Büchern gemeinsam an Texten zu arbeiten. Das System verfügt außerdem über eine Versionskontrolle der Inhalte.

Zur Zeit (November 2010), ist Drupal bei 1,4 % aller Websites mit einem Marktanteil von 6,3 % vertreten (lt. W3Techs). Ursprünglich konzipierte es der belgische Informatiker Dries Buytaert.

Drupal ist freie Software und steht unter der GNU General Public License. Es ist in PHP geschrieben und verwendet MySQL, PostgreSQL, SQLite, Oracle oder MSSQL als Datenbank.

Mambo - Konkurrenz zu Joomla?

Mambo ist ein freies Web-Content-Management-System. Es basiert wie Joomla auf der serverseitigen Skriptsprache PHP, die ebenso wie die verwendete Datenbank MySQL unter einer freien Lizenz steht.

Mambo wird seit Juni 2008 nicht mehr aktiv weiterentwickelt, so werden auch eventuelle Sicherheitslücken nicht mehr behoben.

Viele Anwender haben Module und Komponenten für Mambo erstellt, die sie der Nutzergemeinde meist kostenfrei zur Verfügung gestellt haben. Auf diese Weise bietet Mambo einen beachtlichen Funktionsumfang, der praktisch alle üblichen Anwendungen abdeckt.

Gerade im deutschsprachigen Raum hatte Mambo eine große und aktive Anhängerschaft. Aber auch weltweit hatte Mambo einige Bedeutung – so wurde ihm z. B. der LinuxUser & Developer Award 2004 verliehen.

Durch einen Streit in der Mambo Community, über die kommerzielle Vermarktung und Communitybeteiligung, ist das Joomla Projekt hervorgegangen. Joomla wird von vielen ursprünglichen Mambo-Entwicklern getragen.

Heutzutage wird Joomla unabhängig von Mambo weiterentwickelt.

Neue Funktionen für die Joomla! Version 1.7 gesucht!

Hier eine Übersetzung des original Artikels auf joomla.org:

Autor: Mark Dexter
Übersetzer: Roger Perren

Hallo zusammen. Jetzt, wo die Version 1.6.3 erschienen ist, kann der Fokus auf die Entwicklung der neuen Funktionen in der Version 1.7 gerichtet werden. Das ist eine sehr spannende Phase für das Projekt. Das Production Leadership Team (PLT) hat sich über den Prozess, wie man künftig neue Funktionen einbauen kann, einige Gedanken gemacht.

Erstmal ein paar Einschränkungen. Wie ihr wisst, haben wir gerade auf einen terminbasierten Release Zyklus gewechselt. D.h. die Version 1.7 wird die erste Ausgabe sein, die auf einen fixen Termin hin erscheinen wird - 10. Juli 2011 - und die nicht erst publiziert wird, wenn alle Sachen fertig entwickelt sind. So wissen wir genau, wann die Version 1.7 erscheinen wird, aber nicht welche Funktionen sie beinhaltet. Weil das unser erster Zyklus dieser Art ist, müssen wir erst noch heraus finden, wie gut das funktionieren wird. Wir haben nur eine grobe Vorstellung, wie der Prozess ablaufen soll. Gewiss wird es noch einige Anpassungen und Änderungen geben.

Ein weiterer Punkt wird sein, dass wir ab dem 30. April 2011 die Joomla! Plattform (im Speziellen die “libraries” Ordner) in ein separates Projekt (CMS Plattform) aufteilen werden. Dieses ändert die Art, wie man künftig die Fehler behebt und neue Funktionen in die Plattform einbaut. Auch dieses Vorgehen ist neu und wir müssen erst noch lernen, damit umzugehen.

Artikel weiterlesen hier.

Funktionen von Joomla! Teil 2

Für das Joomla!-Projekt gibt es eine Vielzahl von verschiedenen und vor allem nützlichen Funktionen. In diesem Beitrag werden weitere Funktionen des bekanntesten CMS vorgestellt.

Verwendung mehrerer Sprachen

Mittels Lokalisierungsdaten werden die passenden Spracheinstellungen festgelegt, die Darstellung multilingualer Seiten kann mittels des passenden Moduls erfolgen.

Individuelle Benutzerverwaltung

Durch ein Registrierungssystem lassen sich die angemeldeten Benutzer des Jommla! CMS in neun verschiedene Gruppen einteilen, die jeweils über unterschiedliche Zugangs- und Bearbeitungsrechte verfügen.

Das CMS Joomla! besitzt eine bereits eingerichtete Authentifizierungsmethode, die an Gmail, LDAP und OpenID angebunden ist. Weitere Berechtigungsabfragen können natürlich mittels Plug-In eingefügt werden.

Optimale Programmleistung

Joomla! verfügt über Caching-Funktionalitäten, die eine optimale Leistung des Systems gewährleisten und auch großen Projekten eine gute Performance ermöglichen

Einfache Benutzerführung

Joomla! wird vor allem als Redaktionssystem genutzt. Dabei ist gerade die einfache und übersichtliche Verwaltung von Artikeln und deren Bearbeitung ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieses CMS, das einem oder mehreren Redakteuren die Textverwaltung erlaubt.

Unabhängig vom Betriebssystem

Durch die relativ geringen Anforderungen des Open Source CMS Joomla! kann das System innerhalb weniger Minuten auf einem lokalen Computer eingerichtet und in Betrieb genommen werden.

Trennung von Layout und Quelltext

Mittels des Model-View-Controller-Prinzip wird eine komplette Trennung von Design und funktionalem Quellcode erreicht.

Dynamische Seiteninhalte aus Datenbanken

Für die Erstellung dynamischer Inhalte von Webseiten wird bei diesem Open Source CMS eine Datenbank verwendet. Diese MySQL Datenbank liefert alle dynamischen Bestandteile.

Lizenfreie Software

Dank der GNU-GPL-Lizenz unter der Joomla! veröffentlicht wird, ist die Verwendung für jeden Zweck möglich. Auch eine kommerzielle Nutzung ist davon nicht ausgeschlossen.

Funktionen von Joomla! Teil 1

Joomla! verfügt über viele Funktionen, die so gut wie alle Ansprüche an ein Content Management System abdecken. Dabei setzt Joomla!, wie andere Systemen auch, auf die Trennung von Layout und Struktur, um eine Bearbeitung der Inhalte so einfach wie möglich zu halten.

Das Open Source Content-Management-System Jommla! findet seinen Einsatz beim Erstellen von Webseiten in der täglichen Praxis und zeichnet sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit und eine Reihe von Vorteilen aus.

Einfache Administration

Jommla! benötigt keine zusätzlichen Installationen im Arbeitsplatzbereich einzelner Rechner, die gesamte Steuerung erfolgt über den Browser. Damit wird ein ortsunabhängiger Zugriff auf die Webseite sowie eine rechnerunabhängige Bearbeitung gewährleistet.

Veröffentlichung von Artikeln

Artikel und Beiträge können auch zu Zeiten veröffentlicht werden, an denen kein Mitarbeiter anwesend ist. Das Joomla! Content-Management-System verfügt über eine Zeitsteuerung, um die erstellten Artikel live zu stellen.

Joomla! Entwicklergemeinschaft

Dank der Community erhält das Core Team umfangreiche Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Joomla! Content Management Systems. Gerade an dieser Stelle wird der Open Source Charakter deutlich, da erst durch die freiwillige Mitarbeit von Programmierern das System konstant wächst.

Systemerweiterung durch Module

Der Einsatz neuer Komponenten oder Module macht eine Anpassung an individuelle Bedürfnisse möglich. Jommla! stellt den Usern eine große Anzahl an Erweiterungen zur Verfügung, durch die der Funktionsumfang des Open Source Content-Management-Systems deutlich ausgebaut werden kann.

Optimierung von Suchmaschinen

Das Open Source CMS Joomla! generiert URLs die sowohl von den Benutzern als auch von Suchmaschinen gelesen werden können. Damit unterstützt das Content Management System die Suchmaschinenoptimierung.

Einfache Erweiterungsmöglichkeiten

Neue Module und Plug-Ins ermöglichen dem Benutzer eine individuelle Anpassung des Systems an die jeweiligen Bedürfnisse. Neue Komponenten erhöhen die Funktionalität und schaffen ein individuelles Open Source Content Management System.

Joomla! 1.5.23 veröffentlicht

Heute nacht hat das Joomla! Coreteam die Version 1.5.23 [senu takaa ama baji] veröffentlicht. Die aktuelle Version ist ein Sicherheitsrelease, weswegen ein Upgrade für alle Nutzer von Joomla! 1.5 dringend empfohlen wird.
Genauere Informationen zur Sicherheitslücke finden Sie in den Security News auf developer.joomla.org [Link].

Die Originalmeldung des Coreteams finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.joomla.org/announcements/release-news/5367-joomla-1523-released.html